Holtorfer Sportvereinigung e.V.

 
 

Elf Männer und ein Schiff

Elf Männer und ein Schiff - oder:
Jedermänner auf Tour!

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Die Jedermänner der Holtorfer Sportvereinigung hatten sich für ihre jährliche Wochenendtour dieses mal etwas außergewöhnliches ausgesucht, eine Bootstour.

Neugier aber auch eine gewisse Skepsis machte sich breit: „Wie mag das werden, elf ältere Männer auf einem Schiff, auf engstem Raum untergebracht und alle an einem Tisch“. Damit man gut vorbereitet war, z.B. Fender an der richtigen Stelle ausgebracht werden und ungewohnte Ab- und Anlegemanöver auch reibungslos verlaufen, wurden Sportabende genutzt um Seemannsknoten zu üben.

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Am Freitag, nach gut vier Stunden, bei strömenden Regen und kräftigem Wind, war die Marina „Schoners Wehr“ in Brandenburg an der Havel erreicht. Das schwimmende Hotel war schnell bezogen und die erste, zweieinhalbstündige Etappe nach Ketzin, konnte starten, um dort das Abendessen einzunehmen.

Doch daraus wurde nichts. Unbekanntes Revier, schlechte Wetterbedingungen und das bei Dunkelheit. Man sah ein, dass es besser war die Nacht im Hafen zu verbringen. 

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Am nächsten Morgen hatte sich das Wetter ein wenig beruhigt und los ging es. Zunächst noch mit einigen Unwegsamkeiten, dann aber konnte das Abenteuer beginnen. Stromaufwärts ging es, dem Lauf der Havel folgend, durch den Sacrow – Paretzer – Kanal, bis hin zum „Großen Wannsee“. In Höhe der Pfaueninsel wurde der Kurs geändert, die Glienicker Brücke unterquert und Ausschau nach der „Marina am Tiefen See“ gehalten. 

Dem Spaziergang zum „Holländer Viertel“, verbunden mit einem gebührenden Umtrunk für den erfolgreich absolvierten Tagestörn, schloss sich ein Stündchen in der guten Stube der 15 Meter langen und knapp fünf Meter breiten Motoryacht „Salomon“ an, bevor Nachtruhe angesagt war. Wobei das Wort „Ruhe“ neu definiert werden müsste, denn die Schlafgewohnheiten eines jeden waren kaum zu überhören.

Am Sonntag, nach ausgiebigem Frühstück und strahlendem Sonnenschein, wurde der Törn fortgesetzt.

Schloss und Park Babelsberg auf der einen und das Panorama der Stadt Potsdam auf der anderen Seite, ging es nun stromabwärts. Über den Templiner See, vorbei an der Insel Werder und danach dem mäandernden Lauf der Havel folgend, war am späten Nachmittag der Ausgangspunkt wieder erreicht. Und, wie sollte es anders sein, bei „schiet Wetter“. Montagmorgen dann, nachdem das Schiff dem Eigner ordnungsgemäß übergeben war, zeigte eine beredte Dame ihr Brandenburg und berichtete von der wechselvollen Geschichte dieser Stadt, bevor die Jedermänner, am späten Nachmittag, ohne Blessuren, jedoch um eine Erfahrung reicher, wieder daheim waren.

Meldung vom 22.10.2018Letzte Aktualisierung: 23.10.2018


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